Der erste Schaden

Es wäre ja fast zu schön, wenn immer alles nach Plan ginge. So haben wir im Verlaufe der Arbeiten schon hie und da gespürt, dass nachträgliche Änderungen, Anpassungen und Korrekturen erforderlich wurden. Das hat aber die Mannschaft keineswegs entmutigt – sie stellt sich nach wie vor den teilweise auch für sie neuen Aufgaben.

Nun ist allerdings der erste größere Schaden an einem Bauteil festzustellen: Das Unterteil des äußeren Wasserrades auf der Steuerbordseite (also auf der Flussseite) ist gebrochen. Zurzeit wird die Ursache dieses Fehlers zusammen mit dem Lieferanten geprüft.

Wie auch immer die Prüfung ausgeht: es wird eine besondere Aufgabe sein, dieses Lager auszutauschen. Hierzu muss zunächst das 4 Tonnen schwere Wasserrad angehoben werden. Dann ist das –auch nicht ganz so leichte – Lager vom Ausleger zu lösen und durch ein neues zu ersetzen. Trotz allem: wir können sicher sein, auch dieses Problem zu lösen. Unser Norbert Kuhnt, ein wahrer Könner im Behandeln schwerer und schwerster Teile, hat sich schon etwas ausgedacht, wie er die Arbeiten meistert, die ja überwiegend von einem Kahn aus zu steuern sind.

Wünschen Sie ihm und uns viel Erfolg! Das können wir brauchen.

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Kultur in der Mühle: Bläserkonzert am Ostermontag

„Erstmalig“: so betonte Herbert Jack in seiner Begrüßung, „erstmalig“ – so könnte die Überschrift für diese Veranstaltung lauten. Denn: erstmalig fand in der Mühle eine musikalische Darbietung statt, erstmalig konnten so viele Zuschauer und Zuhörer zu einer Veranstaltung in der Mühle begrüßt werden, erstmalig spielte das Bläserquintett in dieser Zusammensetzung auf, und erstmalig konnte eine Abendveranstaltung angeboten werden, nachdem noch im Laufe der Vorwoche mit Hochdruck die Beleuchtung installiert worden war.

blaeserBeginnend mit der sehr passenden Wassermusik von Händel, weiterführend mit mehreren Kompositionen aus dem Barock und der Renaissance: die Musiker wussten mit ihrem großen Können ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Die Sommermusik von Pavel Staněk war dann – aber nur aus meteorologischer Sicht – nicht mehr ganz passend. Gefallen fand sie trotzdem. Wer hätte aber bei der Zusammenstellung des Programms gedacht, dass es an Ostern noch so kühl ist.

Spirituals, Rag und ein schmissiger Marsch brachten dann Bewegung in den Zuhörerraum, als die Füße wippten, die Finger mitschnippten und die Körper zur Musik mitmachten.

Der Bitte an das Publikum, die Musiker, die ihre Zuhörer mit ihrem Konzert verwöhnt hatten, nun ebenfalls mit einer großzügigen Spende zu verwöhnen, wurde gerne entsprochen.

Insgesamt kann gesagt werden: Es war ein gelungener Start von „Kultur in der Mühle“ in das Jahr 2013.

Die Schiffsmühle hat eine eigene Straße

Ginsheim hat mit der Weg-Benennung „An der Schiffsmühle“ einen neuen Straßennamen im Ortsplan erhalten. Der Verein Historische Rheinschiffsmühle Ginsheim ließ es sich am Samstag nicht nehmen, das Anbringen der Schilder zu einem kleinen Festakt werden zu lassen. Etliche Anwesende stießen auf das Wohl des Vereins und „seine“ Straße an, während Vereinsvorsitzender Herbert Jack (li.) und sein Stellvertreter Norbert Kuhnt die Schilder montierten.

Schild2

Am Kreuzungspunkt Bouguenais-Allee / Vorm Anthaupt und direkt auf dem Damm sind sie nun angebracht. Der Weg zur Schiffsmühle, die seit Herbst 2011 im Rhein vor Ginsheim zu Anker gelassen ist, dürfte nun auch für  Auswärtige eindeutig sein.

Text und Foto sind der „Main-Spitze“ vom 26.03.2013 entnommen.