Schilder

SAMSUNGNachdem wir, wie bekannt, intensiv um die Aufstellung von Hinweisschilder kämpfen mussten, ist in den letzten Wochen fast eine „Schilderitis“ ausgebrochen. Der Regionalpark hat Hinweisschilder für Radfahrer aufgestellt. Und eine sehr kurze Beschreibung unseres Projektes auf eine Stele montiert. (Über beides waren wir vorher nicht informiert.)

Die Gemeinde hat, wie ebenfalls angekündigt, die Straßenschilder „An der Schiffsmühle“ bereitgestellt, und wir haben diese angebracht.

Wir selbst haben neben dem Steg zu unserer Mühle eine bebilderte Kurzbeschreibung unserer Mühle aufgestellt. Das Design lehnt sich an die Schilder an, die die Gemeinde schon vor einiger Zeit am Altrhein aufgestellt hat.

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Der erste Schaden

Es wäre ja fast zu schön, wenn immer alles nach Plan ginge. So haben wir im Verlaufe der Arbeiten schon hie und da gespürt, dass nachträgliche Änderungen, Anpassungen und Korrekturen erforderlich wurden. Das hat aber die Mannschaft keineswegs entmutigt – sie stellt sich nach wie vor den teilweise auch für sie neuen Aufgaben.

Nun ist allerdings der erste größere Schaden an einem Bauteil festzustellen: Das Unterteil des äußeren Wasserrades auf der Steuerbordseite (also auf der Flussseite) ist gebrochen. Zurzeit wird die Ursache dieses Fehlers zusammen mit dem Lieferanten geprüft.

Wie auch immer die Prüfung ausgeht: es wird eine besondere Aufgabe sein, dieses Lager auszutauschen. Hierzu muss zunächst das 4 Tonnen schwere Wasserrad angehoben werden. Dann ist das –auch nicht ganz so leichte – Lager vom Ausleger zu lösen und durch ein neues zu ersetzen. Trotz allem: wir können sicher sein, auch dieses Problem zu lösen. Unser Norbert Kuhnt, ein wahrer Könner im Behandeln schwerer und schwerster Teile, hat sich schon etwas ausgedacht, wie er die Arbeiten meistert, die ja überwiegend von einem Kahn aus zu steuern sind.

Wünschen Sie ihm und uns viel Erfolg! Das können wir brauchen.

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Kultur in der Mühle: Bläserkonzert am Ostermontag

„Erstmalig“: so betonte Herbert Jack in seiner Begrüßung, „erstmalig“ – so könnte die Überschrift für diese Veranstaltung lauten. Denn: erstmalig fand in der Mühle eine musikalische Darbietung statt, erstmalig konnten so viele Zuschauer und Zuhörer zu einer Veranstaltung in der Mühle begrüßt werden, erstmalig spielte das Bläserquintett in dieser Zusammensetzung auf, und erstmalig konnte eine Abendveranstaltung angeboten werden, nachdem noch im Laufe der Vorwoche mit Hochdruck die Beleuchtung installiert worden war.

blaeserBeginnend mit der sehr passenden Wassermusik von Händel, weiterführend mit mehreren Kompositionen aus dem Barock und der Renaissance: die Musiker wussten mit ihrem großen Können ihr Publikum in den Bann zu ziehen. Die Sommermusik von Pavel Staněk war dann – aber nur aus meteorologischer Sicht – nicht mehr ganz passend. Gefallen fand sie trotzdem. Wer hätte aber bei der Zusammenstellung des Programms gedacht, dass es an Ostern noch so kühl ist.

Spirituals, Rag und ein schmissiger Marsch brachten dann Bewegung in den Zuhörerraum, als die Füße wippten, die Finger mitschnippten und die Körper zur Musik mitmachten.

Der Bitte an das Publikum, die Musiker, die ihre Zuhörer mit ihrem Konzert verwöhnt hatten, nun ebenfalls mit einer großzügigen Spende zu verwöhnen, wurde gerne entsprochen.

Insgesamt kann gesagt werden: Es war ein gelungener Start von „Kultur in der Mühle“ in das Jahr 2013.