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Geschafft – und doch nicht ganz fertig

Es wäre langweilig für unser Handwerker-Team, wenn jetzt plötzlich nichts mehr zu tun wäre. Die Technik läuft- dieses große Ziel ist erreicht.Was jetzt folgt, kann man überwiegend eher als angenehme Beschäftigung denn als Arbeit ansehen. So können noch viele kleine Details verbessert werden; insbesondere in der Didaktik und der Beschriftung in der Mühle. Auch die Dekoration soll langsam begonnen werden. Ein Schrank für die Geräte und sonstigen Kleinteile wird gebaut werden. Naja, was man halt so tut, wenn
viel Herzblut für dieses Projekt eingesetzt wurde. Da kann man nicht einfach aufhören.

Dann waren Norbert Kuhnt und Herbert Jack vor drei Wochen in Malkomes bei Bad
Hersfeld. Nach dem Fernsehbericht „Hessentipps“ wurden wir von dort angerufen:
Die Familie Eidam möchte ihre gesamte Mühle, die schon seit über 30 Jahren ruht,
ausräumen. Wir dürften uns holen, was wir brauchen können.
Alles, was man für eine Mühle braucht, ist noch vorhanden. Von all dem vielen
„Kram“ haben wir uns zur Abholung im Frühjahr reservieren lassen: einen kleinen
Plansichter, den wir noch installieren können, eine komplette Mechanik für eine
Sackhebevorrichtung und – eher zur Dekoration – ein Holz-Stirnradpaar.
Auch aus diesen Gründen können Sie davon ausgehen, dass dienstags auch weiterhin in und an der Mühle gearbeitet wird.

Ein paar Impressionen von den Aktivitäten unserer fleißigen Handwerker gibt diese Fotogalerie wieder.

Schiffsmühlen-Kalender 2014

Ein neuer Schiffsmühlen-Wandkalender ist fertig. Bilder unserer Schiffsmühle, sowohl der neuen als auch unseres Vorgängers, sind darin ebenso enthalten wie Bilder von anderen Schiffsmühlen.

Der Kalender kann – solange der Vorrat reicht – während der Öffnungszeiten in der Mühle zum Preis von 12,50 € erworben werden. Auch auf dem Ginsheimer Weihnachtsmarkt ist er an unserem Stand erhältlich. Wer keinen mehr bekommt, kann sich hier wenigstens die tollen Fotos unseres Vereinsmitglieds Dietmar Kuster und verschiedene historische Dokumente anschauen. Viel Spaß beim Betrachten der Kalenderblätter!

 

Verflixte Technik (und willkommene Pausen)

Sie haben schon gehört und gelesen, dass die wasserseitige Welle des Wasserrades gebrochen ist. Eine unangenehme Situation. Wir hatten bis jetzt viel Zeit, eine Lösung zu finden, um die Reparatur fachgerecht und kostengünstig zu gestalten. Es wird ein Kern in die vorhandene Welle getrieben, sauber ausgerichtet und verschweißt. Der Zwischenraum zwischen der größeren (alten) und der kleineren (inneren) Welle wird dann mit Epoxidharz ausgegossen. Hierüber wird wieder zu berichten sein.

Es soll erwähnt sein, dass mit der BRAUN-Werft auch weiterhin sehr angenehm zusammenzuarbeiten ist, und dass sie das Montagewerkzeug sowie den neuen Wellenkern bereits (kostenlos) angeliefert hat.

Hier noch ein paar aktuelle Fotos – nicht nur von der Situation mit der Welle …