Verschiedenes

Hoher Besuch in der Schiffsmühle

Gleich zwei Mal hatten wir in den vergangenen Wochen bemerkenswerten Besuch in der Schiffsmühle:

Am 12. März fand eine Pressekonferenz der „Route der Industrie-Kultur“ bei uns statt. Landrat Thomas Will hatte in seiner Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender der KulturRegion FrankfurtRheinMain die Schiffsmühle als Austragungsort vorgeschlagen. – Eine gute und lobenswerte Idee!

Am 21. März kam Manfred Ockel, Geschäftsführer Regionalpark Südwest GmbH; zusammen mit mehreren Damen und Herren der Regionalpark GmbH zu einer ganz kurzfristig vereinbarten Vorführung in die Schiffsmühle.

Es kann  gesagt werden, dass auch diese beiden Gruppen sehr angetan waren von dem, was hier in der Schiffsmühle schon erreicht wurde und auch weiterhin getan wird.

 

 

Erste standesamtliche Trauung in der Mühle

TrauungIm Oktober konnte das erste Hochzeitspaar seine standesamtliche Trauung in der Schiffsmühle begehen!

Das Paar war besonders glücklich über diese neue Möglichkeit, denn es bestehen innere Verbindungen zu unserer Mühle. Zum einen ist das Paar auf der Oberau, also nicht weit von uns und direkt am Rhein beheimatet. Zum anderen ist der Bräutigam Bäcker von Beruf. Somit war es für die beiden naheliegend, die Mühle als Ort ihrer Trauung zu wählen.

Auch die Hochzeitsgäste zeigten sich beeindruckt von dem Ambiente im Inneren der Mühle und wollen wiederkommen, um sich den Arbeitsablauf schildern zu lassen. Den Abschluss bildete ein kleiner Sektempfang, den das Paar seinen Gäste bereitete.

Für uns war es eine besondere Ehre, unseren neuen Mitgliedern, dem Brautpaar, (die beiden haben es sich nicht nehmen lassen, an ihrem Hochzeitstag Mitglieder bei uns zu werden) unsere Glückwünsche auszusprechen.

Für das kommende Jahr 2014 hat die Stadtverwaltung bereits angefragt, ob wir unsere Mühle wieder zur für Trauungen Verfügung stellen möchten. Selbstverständlich hat der Vorstand dieser Anfrage einstimmig zugestimmt. Somit wird es in den Monaten Mai bis Oktober an jedem ersten Freitagvormittag im Monat wieder möglich sein, sich in der Mühle trauen zu lassen (für jeden, der sich traut  :-)).

Und für das Jahr 2014 haben sich schon die ersten Paare für uns entschieden und Termine reserviert. Das freut uns.

Neuer Schaden – an der Wasserrad-Welle

Kaum ist der eine größere Schaden am Wellenlager behoben, trifft uns die nächste kräftige Überraschung – dieses Mal wohl etwas schwieriger zu beheben.

Als ich am Freitag, 5. Juli, um die Mittagszeit Speiseeis von dem Lieferanten entgegengenommen hatte und dies in die Truhe einsortierte, tat es plötzlich einen furchtbaren Schlag. Er kam hörbar von außen. Also aus dem Fenster geschaut, aber es war nichts zu sehen.  Zufall? Abwarten!

Schon wenige Minuten später der zweite starke Schlag. Akustisch war dieser nun etwas näher am flussseitigen Wasserrad auszumachen. Ich öffnete die Tür, und schon tat es den dritten Schlag, der mich vor Schreck beinahe ins Wasser fallen ließ.

Nun war es nicht mehr schwer zu erkennen: Die Welle des flussseitigen Wasserrades war gebrochen.  Ich blockierte das Wasserrad mit einem großen Brett, damit es nicht weiter die furchtbaren Schläge gab, die möglicherweise weitere Schäden hätten verursachen können.

Welle-1       Welle-2

Wenig später kam Norbert Kuhnt, ebenso erschrocken wie ich. Auf Anruf kamen dann noch Helmut Baumgart und Manfred Büttner, um sich die Situation anzusehen und erste Maßnahmen zu besprechen. Wir waren uns schnell einig, dass eine Reparatur durch uns nicht möglich ist. Wir konnten nur das Wasserrad mit Gurten festzurren, um weiteres Drehen zu vermeiden.

Erste Telefonate, noch am Freitag, mit dem Gutachterbüro Lenz in Ludwigshafen, unserem Schiffsbauingenieur Martin Schumacher in Bornheim; unserem Mitglied und Versicherungsagenten Jürgen Petry aus Mainz, unserem Konstrukteur und Mitglied Dr. Hans Holland sowie mit der BRAUN-Werft in Speyer konnten verständlicherweise weder einen Grund für den Schaden noch gar eine Lösung ergeben.

Dieses Thema wird uns nun wiederum einige Tage – wenn nicht Wochen – beschäftigen, wodurch andere geplante Arbeiten liegen bleiben müssen. Besonders sind wir natürlich gespannt auf Ergebnisse des Befundes und auf die Vorschläge der Fachleute für die Reparatur.