Verschiedenes

16. Mitgliederversammlung am 19.02.2024

Nach dem schon zur Tradition gewordenen leckeren Heringsessen wurde die 16. Mitgliederversammlung des Vereins im Ginsheimer Bürgerhaus eröffnet.
In ihrem Rückblick berichtete  die 1. Vorsitzende Steffi Schlott über die vielfältige Arbeit des Vereins im letzten Jahr, ergänzt durch den Bericht des Mühlenwartes Hubert Weißbrich.
Der Finanzbericht des Schatzmeisters Harald Schlott offenbarte trotz sinkender Besucherzahlen ein positives Ergebnis, hauptsächlich erneut dank großzügiger Spenden. Für das laufende Jahr werden steigende Kosten erwartet; z.B. für die Versicherung und für die Anmietung der Toilette. Trotzdem sollen die Eintrittspreise und die Mitgliederbeiträge in diesem Jahr nicht erhöht werden.
Bei den anschließenden Neuwahlen wurde der bisherige Vorstand einstimmig im Amt bestätigt: Steffi Schlott (1. Vorsitzende), Jochen Frickel (2. Vorsitzender), Harald Schlott (Schatzmeister), Ursel Lux (Schriftführerin) sowie Hubert Weissbrich und Franz-Josef Eichhorn (Beisitzer). Georg Englert hat aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr als Beirat kandidiert. Die Vorsitzende dankte ihm für die langjährige Treue und Unterstützung. Für ihn wurde Knut Gebhard ebenfalls einstimmig in den Vorstand gewählt.
Die Versammlung endete mit einem Ausblick auf die geplanten Aktivitäten in diesem Jahr. Unter anderem wird es wieder drei Veranstaltungen der Reihe „Kultur in der Mühle“ und eine Wiederholung der „WEINSpitze“ am Liegeplatz geben; auch der Deutsche Mühlentag und der Mühlengeburtstag werden in gewohnter Weise durchgeführt.

Holpriger Neustart nach langer Pause

Lange mussten wir in diesem Jahr warten, bevor wir die Schiffsmühle wieder öffnen konnten. Vor allem die Einhaltung der Abstandsregel war bei einer normalen Führung nicht zu gewährleisten.

Als dann im Sommer die Corona-Beschränkungen gelockert wurden, kündigten wir frohen Mutes die Wiedereröffnung für den 24. Juli an. Doch dann kam – zum zweiten Mal in diesem Jahr –  das Hochwasser, das nur langsam wieder ablief. Danach war der Uferweg noch tagelang mit zähem Schlamm bedeckt und ein Zugang zum Steg unmöglich. Rechtzeitig zu den Tagen der Industriekultur (21. bis 29. August) hatten wir endlich wieder „klar Schiff“, doch der in früheren Jahren übliche Besucheransturm blieb weitgehend aus. Man spürte die Verunsicherung der Interessenten angesichts ständig wechselnder behördlicher Anordnungen.

Etwas besser war die Resonanz bei den „Tagen der Offenen Tür“, die wir anlässlich der Eröffnung unserer Sonderausstellung „Wiederauferstehung eines Industriedenkmals – die Rekonstruktion der letzten Rheinschiffsmühle“ für den  4. und 5. September angekündigt hatten. Obwohl an diesen Tagen kein Eintritt erhoben wurde, kamen rund 175 € an Spendengeldern zusammen.

Die Ausstellung, die an den 10. Jahrestag der Ankunft der Schiffsmühle erinnern soll, ist noch bis zum 3. Oktober während er üblichen Besuchszeiten an den Wochenenden  zu besichtigen.  Derzeit gilt weiterhin die 3G-Regel und Maskenpflicht – für unsere Besucher kein Problem, denn als vernünftige Mitbürger haben sie sich natürlich impfen lassen.

 

 

Aufräumen nach der Flut

Fast ist es schon Routine – und doch ist es jedes Mal anders. Nach jedem Hochwasser bietet sich das gleiche Bild: Unmengen von Treibholz, Schilf und Plastikmüll haben sich am Steg, am Schiffsrumpf und vor den Wasserrädern angestaut. In mühevollen und nicht ganz ungefährlichen Arbeitseinsätzen versuchen die freiwilligen Helfer im Verein wieder „klar Schiff“ zu machen.

Fotos: Florian Kaspar (16.02.2021)

Für die ganz großen Brocken bekamen wir Unterstützung durch ein Spezialschiff des Wasser- und Schifffahrsamtes Mannheim. Vielen Dank!

Videos: Herbert Jack (18.02.2021)