Ein voller Erfolg war auch in diesem Jahr der Deutsche Mühlentag (Pfingstmontag) mit zahlreichen gut gelaunten Besuchern auf der Rampe und in der Schiffsmühle. Bei herrlichem Wetter konnten sie den Nachmittag so richtig genießen – bei Bratwurst und Bier, Kaffee und Kuchen und der Besichtigung historischer Landmaschinen der „Geusemer Schlepperfreunde“. Begleitet wurde das Ganze durch verschiedene Livemusik-Darbietungen, wobei besonders das Duo Almut Schwab und Frank Zinkart für Begeisterung sorgte. Dank allen Helferinnen und Helfern, die ein weiteres Mal beim Auf- und Abbau, am Verkaufsstand oder am Bratwurstgrill, als Mühlenführer oder Musiker im vollen Einsatz waren. Ohne die vielen Ehrenamtlichen wäre eine solche Veranstaltung nicht zu stemmen.
Veranstaltungen
Literarische Matinee in der Mühle
Anlässlich der hessenweiten Aktion „Ein Tag für die Literatur“ am 7. Mai 2923 hatte der Schiffsmühlenverein zur Literarischen Matinee in die Mühle eingeladen. Dabei begeisterten 10 großartige Autorinnen und Autoren von Dostojewskis Erben e. V., unter der Moderation von Susanne Kronenberg, mit ihren Kriminal-Kurzgeschichten die Gäste der bis auf den letzten Platz gefüllten Mühle. Das Besondere dabei: Alle Geschichten spielten sich an den Gewässern unserer Region ab, so dass die auf dem Wasser liegende Schiffsmühle den idealen Rahmen für die gemeinsame Lesung abgab.
Abgerundet wurde die gelungene Veranstaltung mit einem Sektempfang und einer anschließenden Mühlenführung.
Mehr zu Dostojewkis Erben finden Sie unter: www.dostojewskiserben.de
Hier die 10 Autoren im Einzelnen (Reihenfolge gem. Auftritt):
- Jürgen Heimbach (Die Stille am rettenden Ufer)
- Alexander Pfeiffer (Kopfsache)
- Ulrike Kedingg (Liebestraum)
- Leila Emami (Totgeschwiegen am Rheinkilometer 530)
- Ute Schusterreiter (Wildweibchens Ley)
- Arri Dillinger (Die Ruhestörung)
- Thorsten Weiß (Ein stiller Tod)
- Bernd Köstering (Es geschah 1931)
- Oliver Baier (Fenster zum See)
- Belinda Vogt (Traumstrand)
Text und Fotos: Franz-Josef Eichhorn
Studienfahrt ins Nachbarland
Zu einem zweitägigen Ausflug ins „Krumme Elsass“ und in die Nordvogesen waren Mitglieder und Freunde des Schiffsmühlenvereins aufgebrochen. Herbert Jack hatte dafür wieder einmal ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt.
Beeindruckend war die Mühle in Harskirchen an der Saar mit einer Technik ähnlich wie in der Schiffsmühle, aber noch voll in Betrieb. Der Besuch einer Schneckenfarm (mit Kostprobe der Erzeugnisse!) und das Holzschuhmachermuseum in Soucht waren weitere Höhepunkte am ersten Tag. Der zweite Tag war ganz dem Thema „Glas“ gewidmet – neben der eindrucksvollen Glashütte in Meisenthal wurde auch das Musée Lalique im benachbarten Wingen-sur-Moder besichtigt.
Natürlich kamen auch Geselligkeit und gutes Essen nicht zu kurz. Besonders das ausgedehnte Mittagsmahl im herrlichen Garten der ehemaligen Mühle von Sarre-Union wird den Teilnehmern noch lange in Erinnerung bleiben.









































