Verein zieht Bilanz und stellt Programm vor

Die 18. Mitgliederversammlung des Schiffsmühlenvereins Ginsheim fand am 4. März im Bürgerhaus Ginsheim unter dem Vorsitz von Dr. Steffi Schlott statt, die nicht erneut kandidierte. 38 stimmberechtigte Mitglieder waren anwesend und die Versammlung damit beschlussfähig.

Zu Beginn gedachten die Anwesenden der in den vergangenen Monaten verstorbenen Mitglieder.

In seinem Grußwort dankte Bürgermeister Thorsten Siehr dem Vorstand und den aktiven Mitgliedern für ihr großes Engagement. Der Austausch mit dem Vorstand sei insbesondere im Hinblick auf die geplante SKU 2029 sowie die personelle und technische Unterstützung des Vereins eng und konstruktiv. Er versprach, gemeinsam mit dem Vorstand nach Lösungen zu suchen und die Zusammenarbeit fortzuführen.

Dr. Steffi Schlott stellte den Tätigkeitsbericht für 2025 vor. Die Mitgliederzahl blieb mit 255 nahezu konstant. Die Schiffsmühle verzeichnete 1.495 Besucher, darunter 140 Jugendliche und zehn Schulklassen. Zudem fanden elf Trauungen sowie zahlreiche Kulturveranstaltungen statt. ©

Mühlenwart Hubert Weißbrich berichtete über Wartungs- und Handwerksarbeiten. Schatzmeister Dr. Harald Schlott präsentierte den Kassenbericht mit einem positiven Ergebnis, begünstigt durch höhere Eintrittsgelder, Zinseinnahmen und geringe Reparaturkosten.

Ursel Lux würdigte Dr. Steffi Schlott im Namen des Vorstandes und der Mitglieder für ihre vierjährige Amtszeit als 1. Vorsitzende.

Die turnusgemäße Vorstandswahl wurde nach einstimmigem Beschluss per Akklamation von Franz-Josef Eichhorn durchgeführt. Gewählt wurden: Dr. Harald Schlott (1. Vorsitzender), Jochen Frickel (2. Vorsitzender), Ursel Lux (Schriftführerin) und Wolfgang Faßbender (Schatzmeister). Beisitzer sind Hubert Weißbrich, Knut Gebhardt und Franz-Josef Eichhorn.

In seinem Schlusswort dankte Harald Schlott für das Vertrauen. Die kommenden zwei Jahre seien anspruchsvoll, da der Übergang der Verantwortung für die Schiffsmühle an eine jüngere Generation vorbereitet werden müsse. Schwerpunkte sieht er in der technischen Erhaltung der Mühle, der Unterstützung des Mühlenwarts, der Stärkung der Handwerkerbasis sowie der Gewinnung neuer Mühlenführer. Wichtig seien zudem die Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung und eine stärkere Öffentlichkeitsarbeit, etwa bei der Messe m3 und über Social Media, um jüngere Zielgruppen zu erreichen.

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